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Dienstag, 4. Februar 2014

Grober Unterschied









aus
Peter Silies 
Sorgenlade:

wer die Konflikte
unserer Zeit
nur bestaunt

weiß noch nichts
von den Geheimdiensten
der Macht des großen Geldes

ahnt nicht den grausamen Unterschied
zwischen trauriger Nachricht
und brutaler Realität

Dienstag, 14. Mai 2013

Das Pochen der Deutschen



Wir Deutschen pochen seit alters her auf E-pochen, A-Pochen so wie vor allem den O-Pochen, unbeirrt der U-Pochen und I-Pochen, pochen wir strikt auf die Einhaltung von E-, O-, A-, U-, I-Pochen und halten die Versuche von Ü-, Ö- und Ä-Pochen für sinnlose Blasphemie arg abseitig unserer weltweit einmaligen Pochenliebe, die es für die künftigen Generationen zu bewahren gilt.

Das Pochen selber haben wir gezwungener Maßen etwas abgewandelt, mit weniger Kanonen, Stacheldraht und Gas, dafür aber pocht unser erfolgreiches Kapital um so mehr auf die Einhaltung und Zahlung des Pochens im Schweinsgalopp der Märkte.

Gelegentlich wird uns Deutschen deshalb unterstellt, wir hätten massive Pochenprobleme und es sei nicht aus zu schließen, ob es sich da nicht um eine Pochen-Krankheit handele, ähnlich der Schubladen- und Schablonenkrankheit mancher intellektuellen deutschen Wortführerkreise.

Im Sinne unserer Nachkommen und mühsam erwrungenen Identität halten wir nicht zuletzt die Erfolge unserer E-pochen mit kleinen Dellen und, zugegeben ein paar zu vielen Kollateralschäden, für ausreichend, dieses Neidgewitter ab zu wehren. Wir haben uns das Recht auf unser Pochen mühsam und erfolgreich genug erwirtschaftet, dass wir nun darauf pochen dürfen, müssen und können.

Die Pochen und das Pochen sind nun mal unsere zweite Haut, ja eigentlich erste Natur geworden. Pochenderweise!

Wer sich von uns nicht pochen lässt im Pochen ist selber schuld und kann zu sehen, wie er seine Kredite in unserer Pochen-EU bekommt.

Als äußerst bösartig können wir nur empfinden, wenn uns deswegen einige Länder oder Bewohner dieses Planeten als Pochenland verunglimpfen.

Wir pochen schließlich nicht aus Spaß am Pochen sondern aus des Pochens purer Notwendigkeit. 

Unser Pocher im Fernsehen ist dagegen nur ein verkrampfter Schnipselpocher und hat mit alledem nicht wirklich zu tun, außer dass er einen wirklich guten Pocher darstellt abseits jener von Nichtpochern humorlos ins Spiel gebrachten angeblich inhumanen und Werte verachtenden Pocherei. 

Der Pocher überpocht das schon gut, mehr aber auch nicht. 

Gepocht wird von uns in der EU und weltweit was die Pocherei so hergibt mit dem Erfolg, der uns seit Jahren pochenfrei super schlafen lässt und einkassieren oder verprassen mit großartigem Pochgewinn. Im Pochen Amen und auf allzeit "Gut Pochen"!

Ohn Macht



sprachmächtige
Sprachgewalt
ohnmächtig

im Machtbereich
realer Gewalt
Mächtiger

nicht aber
im Zustand
von Ohnmacht

nur ohne
Macht
und ohne
Gewalt

nie chancenlos
ihr Widerstand
sprachmächtig

als kraftvolle
Sprache
gewaltig

statt
gewalttätig